Armbrustschützenzelt

Das Armbrustschützen-Zelt ist auf dem Münchner Oktoberfest schon seit 1895 vertreten und macht seinem Namen alle Ehre. Im Armbrustschützen-Zelt wird tatsächlich Armbrust geschossen. Jährlich findet zur Festzeit das Oktoberfest Armbrust Landesschießen im Armbrustschützenzelt statt.

Ein Festzelt mit Tradition

Das Armbrustschützenzelt ist auf der Wiesn einfach zu finden. Betritt man die Festwiese in München von der Schwanthaler Straße aus, hält man sich rechts und gleich das 2. Festzelt auf der rechten Seite ist das Zelt der Armbrustschützen. Es bietet 1.620 Außensitzplätze im Biergarten und über 5.830 Innensitzplätze im Festzelt. Der Besitzer des Festzeltes ist Peter Inselkammer. Der Bruder von Peter Inselkammer besitzt selber eine Brauerei, die Ayinger Brauerei. Im Armbrustschützen-Zelt wird allerdings nur Paulaner Bier an die Gäste ausgeschenkt, weil auf dem Münchner Oktoberfest traditionell nur Bier aus München ausgeschenkt werden darf.

Zünftige Blasmusik darf ein einem Festzelt nicht fehlen, bei den Armbrustschützen sorgen Adi Beham und seine Unterbrunner Blasmusik seit 1961 für beste Stimmung im Zelt. Was gespielt wird, ergibt sich von alleine, die Stimmung muss stimmen und stetig steigen. Adi Beham und seine Unterbrunner haben dabei ein gutes Feeling.

Für leibliches Wohl ist gesorgt

Jedes Jahr arbeiten im Biergarten und im Festzelt rund 150 Bedienungen, die ständig damit beschäftigt sind, jedem durstigen Gast eine frische Mass Paulaner zu bringen. Nicht nur Paulaner Bier gibt es bei Peter Inselkammer im Biergarten und im Festzelt, sondern auch köstliche Mahlzeiten. Auf der Wiesn braucht niemand hungern. Beliebt sind die halben Hähnchen (Hendl) mit einer Kräuterfüllung, Wurstsalat aus Regensburger Würstl, Schweinsbraten mit Knödel, Rahmpfifferlinge an Gemüsestrudel oder Jägerschnitzel mit Spätzle. Klassische Bratwürste werden natürlich auch auf der Wiesn in München angeboten.

Das Münchner Oktoberfest beginnt traditionellerweise in der vorletzten Septemberwoche und endet am Ende der ersten Woche im Oktober. Das Festzelt ist zwischen täglich zwischen 10 und 23.30 Uhr geöffnet, der Bierausschank endet allerdings schon um 22.30 Uhr. In allen Festzelten darf seit 2010 nicht mehr geraucht werden, allerdings auf den Straßen und in den Biergärten und im offenen Gartenbereich neben dem Eingang. Wer einen reservierten Platz im Festzelt haben möchte, kann diesen ab Januar reservieren lassen. Reservierungen sind zu empfehlen, wenn man mit einer größeren Gruppe einen Besuch im Festzelt plant und zusammensitzen möchte. Das Reservierungsbüro ist im Hotel am Platzl, Sparkassenstr. 10.

Die Ursprünge

Die Ursprünge des heutigen Münchner Oktoberfestes liegen im Jahr 1810. Ein Bierkutscher schlug ein Pferderennen auf einer Wiese außerhalb der Stadtmauern vor, zu Ehren der Hochzeit zwischen Ludwig von Bayern und Prinzessin Therese von Hildburghausen. Bei der Wiese handelt es sich um die heutige Theresienwiese, die 1810 noch außerhalb der Stadt München lag. Die legendäre Wiese wurde nach Prinzessin Therese von Hildburghausen Theresienwiese genannt. Aus diesem Pferderennen im Oktober entwickelte sich das weltweit bekannte Münchner Oktoberfest.

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