Neues Festzelt auf dem Oktoberfest: Der Marstall

Ein Münchener Pärchen darf sich dieses Jahr ganz besonders auf das Oktoberfest 2014 freuen: Siegfried und Sabine Able übernehmen den Zeltplatz des “Hippodrom“. Bereits zuvor hatte Siegfried Able genügend Zeit sich auf seinen neuen Job vorzubereiten, denn er arbeitete bis zuletzt im Kalbs-Kuchl. Zudem hat er bereits zahlreiche Erfolge durch den Betrieb anderer Lokale im Gastronomiebereich. Mit diesen Qualifikationen schlug er zahlreiche Mitbewerber, unter anderem auch Frau und Schwester des Vorgängers. Das neue Zelt ist unter dem Namen “Marstall” ab sofort auf dem Oktoberfest in München zu finden. In dem riesigen Zelt finden bis zu 3.200 Gäste Platz. Der anliegende Biergarten bietet noch einmal zusätzliche 1.000 Plätze für Besucher an.

Ausschank wird übernommen

Im Frühling 2014 ging es für Vorgänger Sepp Krätz, welcher das alte Zelt bewirtete, rasant bergab. Er wurde der Steuerhinterziehung für schuldig gesprochen und bekam daraufhin keine erneute Genehmigung für das diesjährige Oktoberfest. Nach dem spektakulären Aus für das “Hippodrom”, übernimmt Wirt Able einige Traditionen des Vorgängers Sepp Krätz. So wird das Bier weiterhin von der Spaten Franziskaner Brauerei ausgeschenkt. Weiterhin soll auch an der gleichen Atmosphäre festgehalten werden. So dürfen Besucher den gleichen Klängen der Bayerischen Volksmusik wie in den Jahren zuvor lauschen. So dürfen zum Beispiel “Die Oberfranken” und “Münchener Zwietracht” auftreten. In der Mitte des Zeltes befindet sich die große Bühne für die Künstler. In Anlehnung an den Namen des Festzeltes “Marstall”, der ursprünglich Pferdestall bedeutet, finden sich im gesamten Festzelt liebevoll gestaltete Dekorationen rund um Pferde. Über dem Eingang wird man beispielsweise mit einem Pferdegespann aus Holz begrüßt.

Ein Zelt mit guter Stimmung

Das Festzelt von Siegfried Able bietet, neben dem Bier und Wein, eine große Auswahl hochklassiger Speisen an. Hier ist alles zu finden: von herzhaften Fleischgerichten, über vegetarischen und veganen Raffinessen, bis hin zu speziellen Angeboten für Kinder. Es finden sich zahlreiche bayerische Delikatessen, wie Brezenknödeln, Kaiserschmarrn, Speckkrautsalat, Almkäse, Hendl oder Kalbsbraten. Möchte man den “Marstall” besuchen, kann es sich lohnen, vorher eine Reservierung für die Mittagszeit zu tätigen. Diese ist jedoch an einen Mindestverzehr angeknüpft. Gutes Essen, freundlicher Service und ein traditionelles Ambiente sorgen für Charme.

 

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