Sicherheit auf der Wiesn

Oktoberfest: Verdammt groß, aber auch verdammt sicher

Sicherheit geht vor: Wenn es demnächst wieder „O’zapft is!“ heißt – also zur Eröffnung des Münchner Oktoberfests Mitte September -, denkt man in erster Linie an Spaß, Jubel, Trubel und Heiterkeit. So soll es ja auch sein beim größten Volksfest der Welt mit seinen Millionen Besuchern – und die kommen auch noch aus aller Welt in die bayerische Landeshauptstadt. Aber was der gewöhnliche Gast in den Bierzelten und auf dem Freigelände der Theresienwiese gar nicht mitbekommt: für seine Sicherheit in diesen knapp drei Wies’n-Wochen ist bestens gesorgt. Dafür hat die Stadt München ein bis in das letzte Detail ausgeklügeltes Sicherheitskonzept entwickelt. Dazu gehören unter anderem auch der Einsatz von Videokameras und ein Sicherheitsring rund um das Festgelände auf der Theresienwiese.

Bei einem Volksfest – egal ob es auf dem platten Land oder in einer Millionen-Metropole wie München veranstaltet wird – gelten für Kommune und Polizei immer in etwa die gleichen Sicherheits-Vorkehrungen. Die meisten Delikte, die bei solchen Festen begangen werden, sind Diebstahl und Körperverletzung. Letzteres in der Regel, weil der eine oder andere Besucher zu viel getrunken hat. Bei der Aufklärung hilft hier vor allem die Videoüberwachung auf dem Gelände.

Beim Oktoberfest in München ist selbstverständlich alles eine Nummer größer als anderswo. Neben privaten Sicherheits-Diensten ist natürlich auch hier die Polizei sehr präsent – pro Tag sind mehr als 600 Beamte im Einsatz. Die Angst vor einem Terror-Anschlag nach dem 11. September 2001 ist inzwischen gebannt. Aber es sind die Kleinigkeiten, auf die die Polizei achten muss. So wurden zum Beispiel Sperr-Ringe eingerichtet, um eine unkontrollierte Zufahrt zum Festgelände auf der Theresienwiese zu verhindern.

Die Idee der Münchner Gastgeber, auf einen Sicherheitsring auf dem Oktoberfest zu setzen, ist zwar nicht ganz neu – so etwas gab es auch schon auf anderen Volksfesten -, aber die Zahl der Delikte ist hier in den vergangenen Jahren erheblich zurückgegangen. Und darüberhinaus haben es die Münchner vor wenigen Jahren verboten, Glasflaschen auf das Fest-Gelände mitzubringen. Die Verletzungsgefahr ist seither auf der Thesesienwiese deutlich gesunken. Letztendlich können die Sicherheitskräfte auch hier auf die Videoüberwachung zurückgreifen.

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