Schichtl

Der Schichtl gehört zum Oktoberfest wie Bier und Hendl. Schon seit 1869 ist das Spezialitätentheater auf der Wiesn in München vertreten. Nach den Brüdern Schichtl übernahm Johann Eichelsdörfer das Varieté. Dessen Frau führte das Geschäft bis 1985 und verkaufte es dann an den heutigen Inhaber Manfred Schauer. Dieser führt das schaurige Zaubertheater in altbewährter Tradition fort. Zuschauer der lustig-makabren Vorstellungen werden seit einigen Jahren in Schichtls himmlischer Schänke kulinarisch verwöhnt. Als „Zipfi Zapfi Buam“ sorgen die hauseigene Band für den passenden musikalischen Rahmen.

Aus dem Programm

Mit Kuriositäten, Zauberei und lustigen Sprüchen wird das bunt gemischte Publikum zünftig unterhalten. Die Gaudi beginnt schon vor der Vorstellung. Mit Lederhose und Offiziersjacke bekleidet, wirbt der Ansager auf ganz spezielle Art um Zuschauer. Eine besondere Rolle während der zwanzigminütigen Belustigung spielt die Guillotine. Auf hell erleuchteter Bühne wird eine Person aus dem Publikum „geköpft„. Selbst der Zauberer David Copperfield hat unter der Guillotine schon einmal den Kopf verloren. An jedem Wiesntag werden 25 „Hinrichtungen“ mit dem Fallbeil durchgeführt. Das sind insgesamt 400 Einsätze auf dem jährlichen Oktoberfest in München.

Einzelheiten

Zum Ensemble des Traditionstheaters gehören der Henker Ringo und Henkersknecht Andi sowie die Schichtlin und Spagatamazone Elvira. Kleine und große Leute amüsieren sich vorzüglich bei den Vorstellungen. Mit 4 Euro sind die Erwachsenen dabei, Kinder zahlen 2 Euro. Am Familientag gelten auf der Wiesn günstigere Preise. Der Schichtl von Manfred Schauer ist beim Oktoberfest an der Schaustellerstraße in der Nähe von Straße 2 zu finden. Mit lustigen Publikumsbeschimpfungen werden regelmäßig soviel Zuschauermassen angelockt, dass die Schaubude nicht zu übersehen ist.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


*